March 08, 2008

This missing product in the middle

I can't help but put forward my 0.2 bucks on the current rants on Flash, iPhones and Apple's latest iPhone SDK-campaign: a few days ago Apple announced that the iPhone is now essentially "Enterprise Ready" and "Developer Ready", read an article about it at Techcrunch.
At the same time Steve Jobs weighed in on the iPhone's web-capabilities, to be more specific, how Adobe Flash is not suited for iPhone:
"As Jobs put it Tuesday, Apple's iPhone, with all its cutting-edge mobile Internet trickery, needs something much better than the current Flash player that Adobe makes for cellphones. The Flash Player option that fits the bill is made for devices like laptops that are larger than the iPhone; as a consequence, it performs too slowly on the iPhone, he said.
"There's this missing product in the middle," Jobs said."
Personally, I don't buy attempted explanations like battery-life and performance-issues, even though it's granted that Macromedia never achieved the same performance of Flash-players on a Mac than on Win-PCs, at least not up until the recent years. To me, the iPhone equals an utterly walled, proprietary system and business-model. If Apple would have integrated Flash into the equation, it would have ultimately killed its cash-cow. With Flash it would have been a breeze for developers to deliver third-party apps to the iPhone and circumvent Apple's revenue-model. Apple rather wants you to take part in its boarded-up developers' programm, which comes at US$99, and what's more, heavily restricts access to the device's functions through Apple's iPhone Human Interface Guidelines -- which somewhat supports my argument. Check out the full specs of the Human Interface Guidelines at Techcrunch.

And while it might or might not be true that Flash was already seen running on iPhones in a lab according to Robert Scoble, this hardly matters to the average user. If the iPhone is really one of the spearheads of true mobile web and as a role-model for future devices, then I see internet on handsets jeopardized.



Das fehlende Produkt in der Mitte
Ich muß einfach mal meine 2 Groschen zur derzeitigen Diskussion über Flash, iPhones und Apples neuestes iPhone-SDK loswerden. Vor ein paar Tagen wurde dieses von Apple vorgestellt, mit der Punchline das iPhone sei nun "Enterprise Ready" und "Developer Ready" -- den vollen Artikel dazu gibt es bei Techcrunch. Gleichzeitig liest man Interviews von Steve Jobs über die Einschränkungen des iPones in Bezug auf das Internet, genauer gesagt, die Unzulänglichkeiten von Flash für das iPhone.
"As Jobs put it Tuesday, Apple's iPhone, with all its cutting-edge mobile Internet trickery, needs something much better than the current Flash player that Adobe makes for cellphones. The Flash Player option that fits the bill is made for devices like laptops that are larger than the iPhone; as a consequence, it performs too slowly on the iPhone, he said.
"There's this missing product in the middle," Jobs said."
Ich kaufe Apple und anderen Kommentatoren die Erklärungsversuche über Batterieverbrauch und die Performanz des Players nicht ab, auch wenn es stimmt, daß Macromedia es nie richtig hinbekommen haben, dem Flash-Player für Macs eine ähnliche Leistung wie auf PCs zu verpassen. Für mich liegt der Hauptgrund in fehlenden Kontrollmöglichkeiten. Das iPhone ist ein komplett zugesperrtes System und Geschäftsmodell. Flash zu unterstützen, hätte für Apple bedeutet, den eigenen Goldesel vorzeitig zu schlachten. Auf Flash-unterstützen iPhones wäre es für Drittanbieter ein Leichtes gewesen, Softwareangebote auf das iPhone zu bringen, die Apples Einnahmequellen unterlaufen. Statt dessen möchte Apple Teilnehmer für sein SDK-Programm gewinnen, das 99 US$ kostet und vor allem den Zugang zum iPhone durch Apples iPhone Human Interface Guidelines stark eingrenzt -- was in gewisser Weise meine Meinung stützt. Die vollen iPhone Human Interface Guidelines gibt es hier.

Es mag (oder mag nicht) stimmen, daß Flash auf iPhones bereits in Labors gesichtet wurde, wie Robert Scoble berichtet, das macht für den Mainstream aber kaum einen Unterschied. Wenn das iPhone wirklich zur Speerspitze des mobilen Internets gehört und anderen Anbietern als Paradebeispiel dient, dann gute Nacht.

:) <- Lutz

1 comment:

yvesluther.name said...

Ich glaube zwar Apple auch nicht zu 100%, dass Flash aus den genannten Gründen der Zutritt zum iPhone verwehrt bleibt – aber der Flash Player ist nunmal nicht gerade für seine effiziente Art und Weise bekannt. Mich verwundert nur, dass der Flash Player überhaupt im mobilen Sektor keine große Verbreitung hat, hier kann man nur mutmaßen, ob es an der Lizensierung, der schlechten Performance oder dem fehlenden Distributionsmöglichkeiten liegt. Wer weiß.

Ich glaube vielmehr, dass Apple zu Beginn die fremde Applikationsentwicklung komplett unterbinden und eventuell die Verwässerung des UI hat verhindern wollen. Denn in der Tat hätte Apple die Kontrolle, die sie jetzt mit dem SDK und dem Application Store inne haben, verloren.

Ist es schlecht, wie Apple die Dinge entschieden und entwickelt hat? Ich glaube nicht, vielleicht mit Außnahme für die Flash-Entwickler. Für die bisherigen Mac-Entwickler, die neuen die hinzukommen werden und für den Anwender ist hier mit Sicherheit der interessanteste Markt mit den meisten Vorteilen für alle entstanden. Ich kann Jason Fried nur voll zustimmen, hier ist etwas so Großes im Entstehen begriffen, dass nur ganz wenige sich die Tragweite vorstellen können. Wir werden es erleben ;-)