February 11, 2007

Week One

My apartment

Meanwhile I'm already in Hong Kong for a full week, having built up my home-office. More or less--since my network-provider here (Netvigator) seems to be unable to deliver my emails through SMTP. They basically only allow POP-mails to be sent through their own SMTP-servers, which obviously have all their ports nailed shut (or this is some kind of compatibility-problem with T-Bird, dunno...)--seriously annoying.
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Woche Eins
Mittlerweile bin ich schon wieder eine Woche in Hong Kong. Mein Home-Office habe ich eingerichtet, allerdings habe ich meinen aktuellen Netzanbieter Netvigator nicht dazu bringen können, Mails per SMTP zu verschicken (die verschicken Mails grundsätzlich nur über ihren eigenen SMTP-Server, aber alle Ports sind da komplett zugenagelt; oder es gibt irgendeine Art von Inkompatibilität mit T-Bird) -- ärgerlich.
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My favorite leisure-time activities were dining-out at Peking Road One and at the Khyber Pass Mess Club in Chungqing Mansion. Peking Road One offers a truely breathtaking view over the harbor, the restaurant being on the 10th floor.
Infamous Chungqing-Mansion is the exact opposite then. I only had a vague idea about it, having read quite a lot of horror-stories about it on the internet. While pushing and shoving your way through the ground-floor to reach the elevator, you got to fend off half a dozen of turban-wearing indian gentlemen, trying to sell whatnot, crazy. At the elevator you wait in a long queue of visitors, being dispatched to the upper floors by another indian (or pakistani?) operator in cord-trousers and round-rimmed glasses--to the 7th floor in our case. Khyber Pass Mess Club proves to be a mixture of East-Germany-chic, infantry-foxhole and camping-place cloaca on an estimated 600 sq-feet. I guess in Germany it would take the authorities some 2.53 secs to shut down such place.
Their curry ist great, granted, but the boys really to polish their manners and their service.

Oh, and I went to the movies for two times already;the Perfume (ohmygod) and the surprisingly funny Ben Stiller in Night at the Museum.




Zu meinen Freizeit-Highlights der letzten Woche gehörten ein Besuch in einem der Restaurants in Peking Road One und im Khyber Pass Mess Club in der Chungqing Mansion. Von der Peking Road aus hat man einen überwältigenden Ausblick auf den Hafen, das Restaurant ist im 10. Stock.
Die berühmt-berüchtigte Chungqing-Mansion ist dann das echte Kontrastprogramm, ich hatte nur eine vage Vorstellung durch diverse Horrorstories, die ich bereits im Internet gelesen hatte; während man sich durch das Erdgeschoss zum Aufzug vorarbeitet, wird man von einem halben Dutzend Turban-bewährter indischer Herren belagert, die einem alles Mögliche andrehen möchten, wirklich irre. Am Aufzug wartet man dann in einer langen Schlange, bis man vom indischen (oder pakistanischen?) Operator mit Nickelbrille und Kordhose in 7-Personen-Häppchen in eine der oberen Etagen geschaufelt wird -- in diesem Fall die 7. Etage. Der Khyber Pass Mess Club ist auf geschätzten 20 Quadratmetern eine Mischung aus DDR-Wohncharme, Infanterie-Unterstand und Camping-Platz-Kloake. Ich schätze in Deutschland würde es etwa 2.53 Sekunden dauern, bis der Laden vom Ordnungsamt dicht gemacht werden würde.
Das Curry ist schon wirklich klasse, aber die Jungs müssen echt an ihren Manieren und ihrem Service arbeiten.

Oh, und ich war zweimal im Kino; das Parfüm (ächz) und (überraschend witzig) Ben Stiller in Night at the Museum.

:) <- Lutz

6 comments:

Yves said...

Wenigstens sieht dein Appartement größer aus als die Schiffskabine beim letzten Tripp.

Lutz_W said...

Hallo Yves,

LOL, danke -- das Apartment ist klasse, mit einem schönen Ausblick über Jordan (aus dem 12. Stock) -- und keine Kakerlaken!

:) <- Lutz

Jule said...

Klasse Lutz, endlich ein Bett, das nicht direkt in der Küche steht! Der pure Luxus. Sehr schön fand ich auch die Anordnung der Details auf dem Küchenfoto: Das Chickenbuch direkt neben dem krähenden Hahn der Cornflakes-Packung, das hat Stil ;)

Lutz_W said...

Kicher... danke Jule. Und in meinem kleinen Kühlschrank steht der Joghurt direkt neben dem Aufschnitt -- verrückt, oder? ;))

:) <- Lutz

Andreas said...

Hong Kong heißt ja auch eigentlich "Gebrochene Reisnudel" und ist erst im späten 19. Jahrhundert zu seiner jetzigen Bedeutung "Jucken im Schritt" gekommen. Wußtet Ihr vielleicht noch nicht...

Lutz_W said...

Argh,

und ich hatte die ganze Zeit gedacht, Hong Kong hieße eigentlich "Glocke, die vom jadefarbenen Berg der Zufriedenheit herunterklingt"... tsk...

;) <- Lutz