December 23, 2008
'Tis the season
During the time in HK, I'm going to twitter every now and then again under http://twitter.com/LutzW. Funnily, my last entry happened after my arrival to Germany.
Und schon wieder...
...ist ein extrem arbeitsreiches und stressiges Jahr 'rum. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr an alle. Ich werde diesmal direkt nach Weihnachten zurück nach Hong Kong fliegen -- wieder einmal mit der einen oder anderen sehr interessanten geschäftlichen Verabredung im Gepäck.
Während meiner Zeit in HK werde ich auch wieder unregelmäßig Twittern unter http://twitter.com/LutzW. Komischerweise datiert mein letzter Eintrag dort auch zurück zu meiner letzten Rückkehr nach Deutschand.
:) <- Lutz
December 19, 2008
And it burns, burns, burns...
And it burns, burns, burns...
Hm, ist mal was Neues, wenn es im eigenen Haus brennt (nein, nicht bildlich gesprochen). Ich habe gerade eine dreiviertel Stunde in einem Rettungswagen verbracht, weil es einfach zu kalt ist, um in Trainingshose und T-Shirt draußen darauf zu warten, bis der Brand gelöscht ist und die Rauchgase entlüftet wurden... Ich habe mir die vierte Etage, wo der Brand ausgebrochen war, nicht näher angeschaut, und bin ziemlich froh, daß ich einige Stockwerke darunter wohne und mit keinem Wasserschaden zu rechnen habe... Zurück an die Arbeit...
:P <-Lutz
December 17, 2008
Xing - Powering Bollocks
Xing - Schwachsinns-Networking weltweit
Die folgende Email habe ich heute von Xing erhalten:
"Sehr geehrtes Mitglied, Ihr Profil wurde vorübergehend gesperrt. Bitte senden Sie uns hierzu eine E-Mail an help@xing.com. Ein Verstoß gegen unsere AGB kann zur Sperrung Ihres Profils führen. Die möglichen Gründe hierfür sind:Liebe Leute bei Xing, mein (seit etwa 3-4 Jahren nicht mehr benutztes) Profil enthält keine personenbezogenen Daten, weil es keine Möglichkeit gibt, einen einmal angelegten Account zu löschen, um komplett aus Xing auszusteigen (jedenfalls damals nicht, wie gesagt, ich habe seit über 3 Jahren nicht mehr reingeschaut). Was bleibt dem hilflosen Anwender da anderes übrig, als zumindest alle eigenen Daten soweit wie möglich zu löschen? Oh ich weiß... einen Spam-Filter für Xing-Emails einrichten. Der Schwachsinn kennt keine Grenzen, seufz...
Sie haben ein Fake- bzw. unseriöses Profil erstellt
Sie haben einen Künstlernamen bzw. Pseudonym in Ihrem Profil als Namen angegeben
Sie haben ein doppeltes Profil erstellt
Sie haben ein nicht personenbezogenes Profil erstellt
Sie bewerben Multilevel-Marketing auf XING
Sie haben ein Profil erstellt, das pornographisch und jugendschutzgefährdend ist
Sie sind noch nicht volljährig
Dritte Personen hatten Zugriff auf Ihr Profil"
:P <- Lutz
November 19, 2008
Windows Crash
By the way: we thought about a drink or two in the next few weeks (before I'm heading to Hong Kong), probably at the Christmas-market. Anybody interested?
Windows abgeraucht
Vor ein paar Tagen ist mal wieder mein Notebook abgeraucht, zum zweiten Mal in zwei Jahren (das letzte Mal hatte meine Grafikkarte den Geist aufgegeben) -- was mich mal wieder 4 Arbeitstage gekostet hat, seufz.... Glücklicherweise konnte mir Martin helfen, das Problem zu beheben, das sich als Softwarecrash entpuppte (puh) und nicht als beschädigte Festplatte, wie ich zuerst dachte. Nochmal danke Martin! Zurück an die Arbeit... :)
Übrigens: wir hatten daran gedacht, demnächst wieder einen heben zu gehen, vielleicht auf dem Weihnachtsmarkt (aber definitiv vor meiner Abreise nach Hong Kong). Wie wärs?
:) <- Lutz
October 31, 2008
New software-patents’ ruling really rocking the boat?
A new ruling on software-patents by the US Court of Appeals for the Federal Circuit (CAFC) was sending shockwaves through the internet during the past few days. As Techdirt’s Mike Masnick describes: “court has said that there’s a two-pronged test to determine whether a software of business method process patent is valid: (1) it is tied to a particular machine or apparatus, or (2) it transforms a particular article into a different state or thing. In other words, pure software or business method patents that are neither tied to a specific machine nor change something into a different state are not patentable… Well, it may take some time to digest, but it’s likely this will be appealed to the Supreme Court, so that process may take a while.”
It’s an interesting and lively discussion which left me with the impression that it might be too soon to be too happy about the ruling--after all, the according laws are not changed but interpreted differently. If the ruling will really and finally be reaffirmed by the Supreme Court, the industry of virtual worlds and social networks would also be affected--as Mashable’s Adam Ostrow rightfully points out: “In essence, the ruling means that business ideas in and of themselves aren’t patentable. In addition to Amazon’s “one-click” patent, which is the concept of purchasing something via credit card by just clicking a single website link, Friendster’s patents on social networking also come to mind as being unpatentable based on this judgement.”
The Jaipuria-patent (currently held by LinkedIn, as far as I know) and the Friendster-patent belong to the most powerful patents in terms of social networks. They protect features like automatically setting up somebody you’ve invited as your buddy, or graphically displaying the degree of separation between two members.
In the case of Coobico, we tried to discover and circumvent relevant networking-patents like the Friendster-patent. E.g. our invitation-procedure is currently designed like this: you invite somebody, who subsequently sets up his/her new Coobico-account. Both of you then receive a message asking you to accept each other as buddies. It’s just one example which shows that it’s possible to come up with reasonable (and reasonably different) user interfaces when facing software-patents.
Softwarepatente (noch) nicht Schnee von Gestern
Eine neue Rechtsprechung des Amerikanischen Court of Appeals for the Federal Circuit (CAFC) hat in den vergangenen zwei Tagen für einiges Aufsehen gesorgt. Wie Mike Masnick von Techdirt beschreibt: “court has said that there’s a two-pronged test to determine whether a software of business method process patent is valid: (1) it is tied to a particular machine or apparatus, or (2) it transforms a particular article into a different state or thing. In other words, pure software or business method patents that are neither tied to a specific machine nor change something into a different state are not patentable… Well, it may take some time to digest, but it’s likely this will be appealed to the Supreme Court, so that process may take a while.”
Es folgte eine interessante und aufgeregte Debatte, die bei mir den Eindruck hinterließ, daß es noch zu früh wäre, um bereits vom Abgesang der Software-Patente zu sprechen—immerhin ändert sich nicht das Gesetz; es wird eingeschränkt und uminterpretiert. Sollte jedoch das oberste Gericht die Rechtsauffassung unterstützen, wird das auch Auswirkungen auf die Welt der virtuellen Welten und sozialer Netzwerke haben—wie Adam Ostrow bei Mashable ganz richtig anmerkt: “In essence, the ruling means that business ideas in and of themselves aren’t patentable. In addition to Amazon’s “one-click” patent, which is the concept of purchasing something via credit card by just clicking a single website link, Friendster’s patents on social networking also come to mind as being unpatentable based on this judgement.”
Das Jaipuria-Patent (das z.Zt. LinkedIn gehört, soweit ich weiß) und das Friendster-Patent gehören wohl zu den derzeit noch mächtigsten Patenten im Bereich sozialer Netzwerke: sie schützen Features wie z.B. das automatische Verknüpfen eines von mir eingeladenen Nutzers als neuen Freund oder die grafische Darstellung, über welche Bekannte zwei Benutzer in Beziehung miteinander stehen.
Im Falle von Coobico haben wir natürlich versucht, relevante Patente wie das Friendster-Patent zu studieren, um sie erfolgreich zu umgehen. Zum Beispiel sieht unser Einladungs-Mechanismus derzeit wie folgt aus: man lädt einen Freund/eine Freundin ein; dieser/diese legt einen neuen Coobico-Account an; danach erhalten beide eine Meldung, die darauf hinweist, sich gegenseitig als Freund zu akzeptieren. Nur ein Beispiel wie man trotz nerviger Software-Patente dennoch zu vernünftigen Lösungen in der Benutzerführung kommen kann.
:) <- Lutz
October 28, 2008
Coobico covered by Worlds in Motion
Pressestimmen über Coobico
Hier ist ein weiteres Interview über Coobico bei Worlds in Motion (das Projekt hält mich offensichtlicherweise zur Zeit ziemlich auf Trab)....
:) <- Lutz
August 24, 2008
Too many trillionairs bothering Fable 2?
The developing-team seemingly tried to patch the problem, albeit with no success, as the video indicates.
What will happen to the balance of the multiplayer-title, if thousands of players will start the game as trillionairs? Just deleting the yielded profits to get rid of this problem doesn't seem to be the best solution: while some players got Pub Games as a free goodie after pre-ordering Fable 2 from participating retailers, other spend US$10/800 points for their XBLA download of the mini-games. Also, this would mean to piss off die-hard fans which might spell a PR-nightmare for the upcoming title.
Zu viele Billiardäre in Fable 2?
Peter Molyneux und das Entwicklerteam von Fable 2 haben kürzlich "Fable 2 Pub Games" veröffentlicht -- eine prima Idee, um die wartenden Fans bereits auf den langerwartete Multiplayer-Titel vorzubereiten (das wäre vielleicht auch etwas for Coobico, kicher). Mit Hilfe der Mini-Glücksspiele läßt sich berteits vor Spielstart In-Game-Währung für das Spiel verdienen. Nach dem Release wurde jedoch schnell ein Fehler in einem der Glücksspiele namens Tower of Fortune gefunden, den man ausnutzen kann, um in kürzester Zeit zum In-Game-Billiardär zu werden (siehe dieses YouTube-Video). Dies könnte sich noch zu einem größeren Problem für das Fable-Team ausweiten, denn die so erspielte Währung kann im Hauptspiel benutzt werden, um den eigenen Charakter zu personalisieren und auszurüsten -- oder gar Gebäude und ganze Burgen erwerben, wenn man denn genügend Geld besitzt, wie Molyneux in einem frühen Entwickler-Interview berichtete.
Das Entwicklerteam scheint mit dem Versuch, dem Problem mit einem Patch Herr zu werden, bislang nicht erfolgreich gewesen zu sein, wie man dem Video entnehmen kann.
Es läßt sich zur Zeit kaum abschätzen, wie sich der Pub Games Bug auf die Spielbalance in Fable 2 auswirken wird, wenn tausende von Teilnehmern das Spiel als Billiardäre beginnen. Die erspielten Gewinne wieder zu löschen, erscheint jedenfalls nicht als einfacher Ausweg: einerseits haben viele Spieler (die die Minigames nicht als kostenlose Dreingabe teilnehmender Händler erhalten haben) für ihren XBLA Spieldownload 10 US-Dollar, bzw. 800 Donwload-Punkte ausgegeben. Andererseits würde man damit eine Kerngruppe von Hardcore-Fans erzürnen, was zu einem PR-Alptraum für Fable 2 werden könnte.
:) <- Lutz